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Alle Inplayzitate
Die Überraschung in dem jungenhaften Gesicht, als ob er immer noch nicht glauben konnte, dass Antonin nicht zögerte, wenn es um Bestrafungen ging. Oder generell in seinem Leben. Ein Schmunzeln schlich sich auf seine Lippen, während er sich ein wenig hinunterbeugte, sodass er Mortimer die nächsten Worte bedrohlich, fast schon verheißungsvoll, ins Ohr flüstern konnte. „Oh, ich werde meinen Spaß haben, ihr davon zu berichten.“
Hatte sie ja tatsächlich wenig Lust drauf, schon aus Prinzip, aber heute auch ganz besonders. Sorry, ich muss leider los und Haare waschen. Außerdem müsste ich mir die Fußnägel schneiden und rasieren wär auch mal wieder angebracht. Tschaui! Wie schön wäre es, wenn sie einfach mit diesen Worten gehen könnte? SO SCHÖN!
Er war fairerweise auch nicht unbedingt grob mit ihr gewesen, aber er verstand schon, dass sie das bescheiden gefunden hatte, wie er sie mit dem vielleicht ältesten Trick, den die hohe Kunst des Menschenraubs kannte, einfach eingesackt hatte. „Entschuldigen Sie, Ihnen ist da was runtergefallen“, hehe. Zack, bumm, Portschlüssel. Keine fünf Minuten später hatte er Artemis Ketteridge über die Schwelle von Pendle Hill getragen, so richtig Bridal Style, wenn das zählte, wenn man die Tür dabei auftrat.
Denn, entgegen der allgemeinen Erwartung: Er war kein Sadist ohne Konzept. Er war ein Sadist mit Konzept. (Heute sehr akademisch, der feine Herr Rowle.)
Wie schön das Geräusch war wenn Fletcher endlich den Mund hielt.
Kaffee half schließlich dabei den Arbeitsalltag irgendwie zu überstehen ohne sich zu betrinken, Rosenkohl half maximal dabei auch den letzten Rest Lebensfreude zu streichen.
Was man eben so sagte wenn man keine Ahnung von Kunst hatte aber nicht ungebildet sein wollte. Dann rieb man sich bestenfalls noch mit dem Zeigefinger über das Kinn und murmelte so etwas wie Was sich der Künstler dabei wohl gedacht hat? und fragte es sich gleichzeitig wirklich, weil man nichts erkannte außer Farbkleckse und Pinselstriche ungenauer Anordnung.
Um 18:41 wartete Corin immer noch, jetzt eine Prinzipsache, bis er schließlich um 19:04 Uhr genug hatte und den Küchenstuhl, auf dem er sich drapiert hatte, um so beiläufig wie möglich im Tagespropheten zu blättern, mit einer sehr knappen, sehr energische Bewegung zurückschob, die vielleicht nicht ganz so unpersönlich war – weil jemanden wort- und tonlos zu versetzen, was war das, wenn nicht Geringschätzung? Hm? Genau.
Corin hatte den Zauberstab bereits im Affekt gezückt, bevor er registrierte, dass — „Miss Seaver?!“ (Warum, bei allem, was nobel und ehrbar war, seine Stimme so klang, war nun wirklich kein hilfreiches Thema.)
Eine weitere Stunde, dann war es an der Zeit, der Gesellschaft zu entgleiten. Nicht abrupt, sondern mit einem demonstrativen Knacken des Nackens, einem langsamen Bericht, dass er sich keine größere Zeitverschwendung als dieses Ereignis hier vorstellen konnte und jetzt ein paar Schritte brauchte, sich die Beine vertreten wollte (sonst würde er jemandem die Zunge in den Rachen propfen, aber sowas sagte man nicht laut, gehörte sich nicht).
Das folgende Dinner zog sich wie Kaugummi, zwischenzeitlich flatterten alberne Origamitauben durch den Raum, die er nicht anzünden durfte. (Schnarch.) Gespräche drifteten zwischen den Gängen in abwechselnder Geschwindigkeit dahin – Politik, Familienbande, Gerüchte über Exekutionen, Allianzen mit dem Ausland, lebende Tote und so weiter. Dinge, die man sich erzählte, während man sich langsam ins Koma langweilte.
Er sprach von Papier, von dem, was sich daraus formen ließe – Verträge, Bindungen, Gedichte, Stammbücher. Von der Zerbrechlichkeit des Materials und seiner Beständigkeit, wenn man es schütze, wenn man es mit der richtigen Tinte beschreibe. Dafür musste man erstmal einen robusten Füller haben, oder? Nicht nur einen stumpfen Federkiel. Cinna starrte unverwandt geradeaus, ließ nichts seiner Gedanken nach oben blubbern, erfreute sich heimlich daran.
Seine Heuler brüllten nicht, seine Heuler legten den Sachverhalt dar.
Ehe Nimue das Ende der Brücke erreichen konnte, hatte er sie eingeholt und einen Arm um ihre Hüfte geschlungen. „Sie wollte dich gerade töten, das können wir doch nicht einfach so stehen lassen.“, flüsterte er fast in ihr Ohr, drehte sie um, sodass sie die erstarrte Todesserin sehen musste. „Was möchtet du mit ihr machen? Sie von der Brücke werfen? Ein Todesfluch?“, fragte er, ein diabolisches Lächeln auf den Lippen, während er Nimue vor sich her in Richtung Cait schob.
Er teilte sogar mit ihr sein Essen - konnte er ihr noch mehr Entgegenkommen zeigen?
Der Barkeeper füllte ihre Gläser auf und ergänzte um weitere, kleinere Gläser. Hestia sah Jim dabei zu wie er sich an einem bediente und gegen das stieß, welches sie kurz darauf nahm und ebenfalls in einem Zug leerte. Das altbekannte Brennen das selten Taten hervorgerufen hatte die man dann nicht bereute, das formulierte Jim schon ganz treffend.
„Bei welcher Frage waren wir eigentlich stehen geblieben?“, kam es dem Lynch plötzlich in den Sinn, hatten sie doch irgendwann mal mit einem dieser Trinkspiele aus ihrer Schulzeit begonnen und davon abgekommen. Ob es nun an der Frage oder den wirren Gedanken alkoholisierter Männer zuzuschreiben war vermochte Lux nicht mehr zu sagen. Vielleicht auch irgendwas dazwischen. „Never have I ever… kissed a boy“, kam es Lux schließlich mit einem Schulternzucken über die Lippen, ehe er sein Getränk an die Lippen setzte und neugierig, ein bisschen herausfordernd zu Dorian blickte.
Und dann war sie wieder da, die Gravitation die sie immer und immer wieder zu ihm lenkte. Die auch jetzt an ihr zog, eine Sehnsucht innehatte, welche Pippa vom Stuhl gleiten ließ. Direkt in seine Arme, gegen ihn sinkend, halb kniend, halb auf seinem Schoß - es spielte keine Rolle, denn als sie ihre Arme um ihn schloss, sein vertrauter und doch irgendwie neuer Geruch in ihrer Nase kitzelte und die von ihm ausgehende Wärme zu ihr durchdrang, da fühlte es sich einfach richtig an. „Ich hatte solche Angst um dich“, schluchzte sie leise, vergrub ihr Gesicht in seiner Halsbeuge und weinte.
Fuck, er wollte den Moment nicht loslassen. Wollte nicht „Pippa, es steht mir nicht zu das zu sagen. Es ist diese gewisse Portion von Egoimus“ Er lächelte schwach. „Ich“ Dann beugte er sich vor, vergrub seine Nase in ihrer Halsbeuge und schloss die Augen. Fuck it. „Ich glaube, ich liebe dich. Verdammt sehr.“
Ihr Anblick erschreckte ihn kurz, ließ Mitgefühl und Sorge in seinen Augen aufblitzen. Ihre Bitte nach Hilfe traf entsprechend auf fruchtbaren Boden und auch wenn Eric seine Vorsicht nicht komplett hinter sich ließ, war da Bereitschaft ihr zuzuhören.
Wäre er jemand anders, er hätte vielleicht souveräner reagiert. Hätte sie einfach an sich gezogen, vielleicht. Naja, wäre er jemand anders, er hätte vermutlich schon vor Jahren ganz offen gesagt, wie er über sie dachte. Was er für sie empfand. Aber er war eben leider nur Asriel, damit mussten sie jetzt beide leben.
Im Spiegelschrank hatte Vitus ein wenig Diptam, also benetzte er die Ecke seines Handtuchs, rieb sich über die Lippe und wog sich im Gedanken, dass Asriel vermutlich Gleiches mit seinem Veilchen tat. Und kotzen, so pissdrunk wie der gewesen war. Und was er sich angemaßt hatte, zu sagen! Das war die wahre Blamage. Es dauerte einen Moment, bis es ihn einholte, worüber er sich gerade eigentlich aufregte. Ihm ging ein potentiell wirkmächtiges Instrument aus schierer Blödheit durch die Lappen und das war sein primäres Problem? Er musste spinnen.
Ihr Atem war unkontrolliert, sie selbst der Panik nahe. Irgendwo, da konnte sie ein Vögelchen zwitschern hören, der erste Bote eines neuen Tages, den sie nicht begehen wollte. Sie konnte nicht, sie konnte nicht.
Als er erwachte, erhob er sich, wechselte in den großen Sessel und ignorierte die Häkeldecke – ein grobes Quilt, das er nicht hatte wegschmeißen dürfen; das und andere Albernheiten hatte er zugelassen – ehe er sie schließlich mit einem beherzten Griff auf die Couch feuerte. Später würde er sie ja doch wieder zusammmenlegen und verkniffen an andere Dinge denken als an — ein kurzes Plopp, ein jäher, sehr frischer Windhauch, bisschen Meeresluft von draußen — „Nimue.“
Voller Erschütterung (nicht) hatte Vitus vernehmen dürfen, dass einige noble Häuser von merkwürdigen Überfällen zeugten – Gewaltakte, bar jedweder Sinnhaftigkeit, rein aus der Zerstörung heraus. So erschüttert alle waren, so große Mühe hatte Vitus, übermäßige Überraschung, ja, Bestürzung aus dem nicht vorhandenen Hut zu zaubern. Es lag ihm fast auf der Zunge, etwas gehässiges zu sagen. Oh nein, wie schrecklich, das ist ja fast so, als würden unsere Methoden an uns als Exempel statuiert werden.
Scheinbar unberührt von dem unangekündigten Besuch. Ihr Blick huschte ungläubig zu seinem Hals, der Brust die sich langsam hob. Am Leben. Sie war erleichtert. Und so verdammt wütend. Mit vom Wind zerzausten Haaren blickte sie auf ihn hinab, die Augenbrauen zusammengezogen, die Hände zu Fäusten geballt. „WOW“, kam es viel zu laut für den Raum aus ihr hervor, frustriert, schrill. „Un-fucking-fassbar - du hast mich wirklich geghosted?!“
Warum waren Männer so? Und wieso fiel sie immer und immer wieder in solcherlei Fallen? Stand ihr irgendwas passendes auf die Stirn geschrieben? DICK MOVES THIS WAY oder so?
Sie war verheiratet, es stand ihr nicht zu ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, einen Mann in eben diese einziehen zu lassen, der nicht Janus war. Doch der hatte keinen Platz in ihrer eigenen Welt, nicht in ihrer Fantasie und nicht in ihrem Herzen. In beidem war es einsam, kühl noch dazu.
Sie verließ zeitgleich das Zimmer und mit ihr die Luft, die er noch atmen wollte.
Man konnte nur unermessliche Dankbarkeit formulieren, dass Kolophonium in der Regel nahezu geruchlos war. Bei derart vielen, wirklich außerordentlich gut gepflegten Arschgeigen in einem Raum, ja. Cinnas clevere Gehässigkeit blieb wie so oft eine reine Privatsache, während er in seinem Stuhl hing und sich aktiv davon abhalten musste, alle paar Minuten seinem Vater einen todwünschenden Blick zuzuwerfen.
Caritas. So hieß es in der christlichen Soziallehre, eine Tugend, die schon im Mittelalter verlangt worden war. Nächstenliebe als zentrales Element des Priestertums, wie er es zumindest verstand. Nur musste man dafür kommunizieren, und genau das war die Krux an der Sache.
Blondie wirkte wie ein eingeschüchterter Golden Retriever im direkten Kontrast zu Cinna – fast schon schade. Es hätte sexy sein können, wenn er Cinna ein bisschen die Stirn geboten hätte. In gewisser Weise auch etwas lebensmüde, aber da wären Möglichkeiten gewesen… Wenn er sich in Gegenwart des Rosier wegduckte, dann brachten aber auch die wildesten Fantasien nichts.
„Willst du mir etwa dabei zusehen, wie ich mich ausziehe?“ Herausfordernd blitzte es in seinen Augen. Er wollte zu gern Ricks Reaktion sehen, biss sich dabei bewusst verführerisch auf die Unterlippe.
Oh wie gerne sie diese wandelnde Fackel [Farlan] einfach vor die Tür gesetzt hätte.
In ihrer Ahnungslosigkeit vollkommen ertappt hob Elli die Hand und strich sich eine der losen, im Meereswind wehenden Strähnen hinters Ohr und spürte sogleich, wie sie damit den Sand von ihren Fingern im Haar verteilte. Enttäuscht über das eigene Versagen eine einfache Frage zu beantworten und simple Hygieneregeln zu befolgen, sowie verärgert darüber, dass sie nun Sand im Haar und auf der Kopfhaut hatte, sah sie wieder zu Boden und versenkte die Finger im feuchten Grund um den Stein aus eben jenem zu greifen.
Sie hätte schnippisch werden können, ihn fragen können, ob er potentielle One Night Stands grundsätzlich mit Rätseln einer Sphinx in die Flucht trieb und deshalb noch Jungfrau war.
Die Verzückung zersprang wie Glas das zu Boden fiel als Florine in etwa dasselbe tat: irgendetwas schlang sich um ihren Knöchel, zog sich zu und machte sich den Moment ihrer Benommenheit zu Nutze. Ein Ruck ging durch ihren Körper und wie ein nasser Sack wurde sie über den steinernen Boden geschliffen. Kurz der Impuls den Zauberstab zu nutzen aber sogar sie wusste es besser als sich selbst der Gefahr auszuliefern sich dabei den Fuß wegzusprengen.
War der Orden inzwischen so unterbesetzt, dass nur noch alte Männer und deren Enkel aufzutreiben waren? Mit wenigen Schritten war er an Cinnas Seite. „Hast du deine soziale Ader entdeckt, dass du alten Leuten über den Acker hilfst oder was wird das hier?“
Die Luft um ihn herum flimmerte, die magische Barriere verhinderte, dass Baumteile, Steine und Geröll ihn unter sich begruben. Über die Schulter sah er zu Rafiki, hob anerkennend den Daumen der Zauberstabhand. Und dann hatte der Griesgram noch Ansprüche! «Ach komm, für dich reicht auch eine Sackkarre.»
War es wirklich so schwer, die eigenen Empfindungen auch mal in Worte zu fassen? Sie hatte ihm ihr Herz zu Füßen gelegt. Mehr als nur einmal. Erwidert hatte er darauf nie etwas. Von den Ausflüchten, dass er ein Werwolf war und dass es niemals gut gehen würde, mal abgesehen.
Er war nicht der missverstandene Junge, er war das Monster, das man nicht rechtzeitig erschlagen hatte, als es noch klein war.
Hogwarts, Hogwarts, Hoggy Warty Hogwarts, teach us something please, summte Jake während er sich im Laufschritt auf das Schloss zubewegte. Immer schön den Partylichtern nach.
Zu schade aber auch, dass der Tattergreis noch nicht an Altersblödheit litt. Was nicht war, nun, Cinna war gnädig – das konnte man einrichten. Gab nichts, was ein wohldosierter Cruciatus nicht zurechtrückte.
Jetzt bekam die Minifußhupe auch noch Hilfe. Schade. Wirklich schade. Wie eine scheiß Kakerlake, die einfach nicht draufgehen wollte, stattdessen noch zwei weitere aus ihrem Nest zog, die sich auch noch wie stolze Krieger fühlten.
Der Staub war wie Feuer, das Blut suchte, wie Säure, die nach Nervenbahnen lechzte. Sein Schrei durchdrang die Kampfgeräusche. Er sank in sich zusammen, die Hände verkrampft auf dem Brustkorb, wo das Fluchpulver am heftigsten wirkte. Sekunden nur. Die Maske fiel und mit ihr jeder Rest von Ideologie, von Befehl, von Ordnung. Was blieb, war ein Junge, der nie verstanden hatte, dass der Tod manchmal schneller kam als der Ruhm.
„HEY BLONDIE!“, rief sie über den Lärm des Trolls und herumfliegenden Teilen hinweg, wovon sie eines sogleich in dessen Richtung umlenkte. Ein anderes bekanntes Gesicht an seiner Seite. Rührend. Ein Stupor zum Aufwärmen, eine Druckwelle die Dreck aufwirbelte und in dessen Richtung schleuderte hinterher. „Aus welchem Loch bist du denn gekrochen? Ah, stimmt, Askaban… war nicht gut?“
„Die Vorgruppe.“ Er trat einen Schritt nach links, um besser sehen zu können, wie sich die Restposten vom Ministerium so gestalteten und stutzte ein bisschen – ganz schön … unterschiedlich? Wie eine bunte Tüte vom Honigtopf, nur alles so Sachen, die man nicht unbedingt mochte, wenn man noch keine arterielle Verkalkung oder seine Dritten hatte: Käsetoffee, Salzlakritz vom Vorjahr, Hustenbonbons, angelaufene Schokolade vom letzten Halloween und so ein merkwürdig haariger Bonbon, den man normalerweise in den Untiefen einer großmütterlichen Handtasche fand.
Die Scheißrobe schlug um seine Waden, er wusste mehr und mehr nicht, was ihn mehr aufregte – seine Verkleidung oder das Scheißtheater der kleinen Springmaus, weil ihr ein knallbuntes Empowermentplakat den falschen Eindruck vermittelt hatte. Jemand musste erzieherische Maßnahmen ergreifen? Er fühlte sich jäh berufen.
Hastig stiefelte Kieran durch das Hauptgebäude, öffnete in jedem der Zimmer das Fenster, um gut durchzulüften, ebenso im Nebengebäude. Immer wieder hob er ein kleines verirrtes Schmutzteilchen vom Boden auf oder zog ein Kopfkissen noch etwas gerader zurecht. Dann machte er den ganzen Weg nach einmal, damit die Fenster wieder alle geschlossen wären, wenn die ersten Menschen hier ankamen. Schließlich war es Herbst und die Heizung in den Gebäuden war ähnlich altertümlich wie das Gemäuer an sich. Dass es besonders in den Zimmern mit den Namen „Mäßigung“ und „Enthaltsamkeit“ sehr kühl war, war hoffentlich reiner Zufall.
Schließlich hatte ihn eine Dame aus dem Rat der Pfarrgemeinde einmal auf dem Rückweg aus dem Wald angesprochen, wo er denn die ganze Zeit stecke. - Also hatte Kieran den eingeübten Satz heruntergerattert (“Ich übe mich in Kontemplation, das geht am einfachsten in der Abgeschiedenheit der kleinen Kapelle im Wald.“) und wieder einmal festgestellt, dass die Bewohner des kleinen Ortes abschalteten, wenn er Fremdwörter wie Kontemplation gebrauchte.
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Es ist: 17.04.2026, 17:16
