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„Nenn es wie du willst - manipulativ, strategisch, taktisch agierend, operative Menschenkenntnis, Berechnung sozialer Dynamiken. Das alles ist mein Fachgebiet, Kleiner. Egal, welchen Namen du dem Ganzen aufsetzt. Ich erkenne Wissen und verwerte es. Menschen sind wie Variablen. Ich steuere sie, sortiere, stelle Fragen, deren Antwort ich bereits weiß; nutze Pausen wie Worte.“ […] „Ich nenne es Enteignung. Was ich verstehe, gehört mir. Dazu muss ich mir nichts mit Gewalt nehmen, Junge. Ich sorge dafür, dass man es mir gibt.“
„Romantiker?“ Oh ja, es machte ihn schlagartig ungewohnt glücklich Pippa so zu sehen. Dieses Glück, diese maßlose Freude über eine derartige Alltäglichkeit ließ ihn ruhig werden. So ruhig, dass es ihn vollkommen erfüllte, ihren euohorischen Ausbruch zu beobachten. Radd bemerkte nicht wie seine Mundwinkel weit nach oben wanderten bis sich ein Grübchen in seiner Wange abzeichnete. Ungewohnt. Besonders. Magisch. All diese Ausdrücke passten wohl ziemlich genau auf den Moment, welchen sie hier unglücklicherweise erst jetzt miteinander teilten.
Ihr Blick folgte schon lange nicht mehr den Schneeflocken, starrte nur noch in die weiße, träumerische Landschaft, während sie in Gedanken ganz woanders war. Bei ihren Sorgen, bei den Themen die mit zu viel Arbeit stummgeschaltet hatte. Aislin zum Beispiel. Tatsache war, dass sie sich seit Wochen keine Pause gegönnt hatte und das ein oder andere Thema jetzt auf sie niederprasselte. Ihr den Hals zuschnürte, die Augen brennen ließ, ehe einzelne Tränen an ihren Wangen hinab liefen. Sie merkte das gar nicht, während sie in Gedanken bei Aislin war - den letzten gemeinsamen Abenden, bevor sie dann plötzlich nicht mehr da gewesen war. Das gemeinsame Lachen, die geteilte Last. Trauer legte sich um ihr Herz, Pippa versuchte es mit dem warmen Tee zu verscheuchen, trank den Rest in einem Zug, ehe sie die Tasse beiseite stellte und die Arme um ihre Knie schlang. Und da fragte sie sich wie sie ihr Personal im nächsten Jahr bezahlen sollte. Ein Teufelskreis der trüben Gedanken, während sie im prunkvollsten Wohnzimmer saß, welches sie jemals betreten hatte. Irrwitzig irgendwie.
„Führst du mich etwa aus?“, fragte sie mit einem amüsierten Ausdruck im Blick. Übte mit den Fingern in seinem Nacken ein wenig Druck aus, um ihn sich näher zu bringen. „Trotz der Sperrstunde? Wie rebellisch von Ihnen, Herr Minister“, hauchte sie gegen seine Lippen, ehe sie ihn sanft küsste. Zärtlich. Als hätte sie ihn vermisst.
Radd hasste ihre Widerworte und gleichzeitig waren sie das beste, was ihm jemals hätte passieren können.
Statt ihn anzusehen blickte Cassia durch das Küchenfester auf die Wiese vor dem Haus. Sein Grab mit Holzkreuz drauf würde sich dort wunderbar machen, dann konnte sie noch immer von hier draußen aus mit ihm anstoßen ohne das Haus verlassen zu müssen.
Der Minister hasste die Welt - und die Welt hasste ihn. Meistens zumindest.
Er ließ los, stieß den Blonden nicht mal von sich, wobei jener trotzdem zurückwich, als hätte Cinna ihn geschubst oder wenigstens grob von sich gedrückt. „Tolle Wahl, die Acht.“, sagte er langsam und grinste, wie er hinter seinem Rücken die Hand nach Genya aussteckte. Handfläche nach oben, eine Einladung und gleichzeitig der wechselseitige Anspruch zwischen ihnen. „Komm. Der Abend ist noch jung, und ich habe den Geschmack von minderwertigem Whiskey im Mund. Den sollten wir durch etwas Besseres ersetzen, findest Du nicht?“
„Die Nachbarn vermissen sicherlich den Anblick deines nackten Rückens auf der Terrasse, wenn Du auf mir sitzt.“ Ein langsames, breites Grinsen.
Hatte er erwartet, dass Lyra eine gute Schauspielerin war? Nein. Hatte er mit so einem Ausmaß an mangelndem schauspielerischem Talent gerechnet? Definitiv nein.
Würde sich die Gelegenheit ergeben und sie hier ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für Diego finden, vielleicht würde sie ihm diese Freude bereiten. Irgendwas unscheinbares, was ihn dann jedoch fortlaufend beschimpfte wie ein Heuler.
„Jimmy, was für eine Überraschung dich hier zu sehen, bist du fleißig am Shoppen?“, fragte sie schließlich und tippte dann mit dem Zauberstab gegen seine Hand. „Brauchst mich nicht so festhalten, ich lauf dir nicht weg."
„Ich werde ihn am Ende wohl erdrosseln müssen.“, seufzte Cinna.
Am Ende aller Zeiten würde dieser Planet noch von den Kakerlaken und Cassia besiedelt sein und garantiert würde sie einen Weg finden den krabbelnden Bastarden was aus den Taschen zu ziehen und sie alle zu ihren Untertanen zu machen.
Die Gedanken, der Frust standen ihr so offen ins Gesicht geschrieben, Gawain hätte ohne Probleme zusammenfassen können was ihr durch den Kopf ging. Tat er freilich nicht, er war ja nicht lebensmüde.
Ein fast schon triumphierendes Schnauben konnte sie sich dann aber doch nicht verkneifen, da er nicht mal versuchte ihrer Aufforderung nachzukommen und so ihnen beiden eingestehen musste, dass es ihm ganz und gar nicht prima ging. Als würde man das nicht sehen! Als wäre sie blind! Als könnte er sie mit seinen Brusthaaren und dem happy trail ablenken! Ja shit, vielleicht konnte er das. Aber nicht wenn auf dem Weg von oben nach unten sämtliche Signalfarben in ihr Gesicht leuchteten.
„Ah, ein Bad by proxy, also. Ja, nehm ich auch sehr gern.“
„Du bist einfach so hier, nicht etwa um…“ … mir deine Liebe zu gestehen, damit wir zusammen durchbrennen?
[...] denn ein Spencer Boot würde niemals die Haare nicht korrekt trocknen und dies und das damit machen, damit sie am Ende genauso lagen wie sie das sollten. Jaha! Sie hatte das durchschaut.
Er könnte auch, nun ja, gut aussehen, zur Abwechslung mal. [...] Weil das aber alles nicht der Fall war, keine einzige Linie sich am Firmament zu seinem Vorteil arrangierte, der Silberstreif am Horizont bestenfalls ein Hippogreif mit Gassy Bowel Movements war, platzte „Der Nikolaus?“ aus seinem Mund, in den er besser künftig ein Handtuch stopfte, anstatt sich damit abzutrocknen, wenn er nochmal in diese GLÜCKSELIGE Lage hier kam.
Es kostete Kraft, so viel Kraft ihn nicht aus besorgten Augen anzusehen, ihn nicht direkt wissen zu lassen, dass es ja sah, dass sie es ja wusste, wie er sich quälte. Tagein, tagaus als gäbe es gar keine andere Wahrnehmung für ihn seit er sich über den Jordan und wieder zurückgeschleppt hatte. Sie wusste ja schließlich auch, dass er das nicht sehen wollte. Dass er keinerlei Mitleid ernten wollte, es ihn gar grämte, dass sie mittlerweile nicht nur einen kurzen Blick hinter die Kulissen wagen konnte, sondern dort jetzt lebte.
Mit der freien Hand nahm Florine das Foto der beiden Frauen zur Hand. „Wenn dir jemals ein solches Foto von mir in die Hand fällt ist es deine Pflicht erst mich und dann das Bild zu vernichten.“
„Früher warst du immer irgendwie aufbauender wenn du mich besucht hast“, nörgelte sie an ihrer Schwester herum, die sonst weniger für Endzeitszenarien zuständig war und mehr für gute Musik und spontanes Tanzen bis zur Selbstentzündung. Wie die alte Regel eben lautete, früher war mehr Lametta.
„O-kay“, formte Cassia mit den Lippen halb tonlos und holte tief Luft als Gawain de Robardspierre vor ihr den inneren Revolutionär aktivierte und in eine leidenschaftliche Rede über das Stürzen und gleichzeitig Aufrechterhalten des System ausbrach.
Die Cassia GmbH, wobei das Akronym weniger eine juristische Notwendigkeit darstellte sondern eher das Rohmaterial für ihren Erfolg. Geschäfte mit beschränkten Hanswürsten.
War das jetzt ihre neue Realität? Jeden Tag ein anderes Desaster? Hatten sie den Jackpot an Tritten in die Kniekehle auch das Universum bei irgendeiner Tombola des Lebens gewonnen?
Er würde sie Elsie nennen, solange er lebte. Das konnte morgen vorbei sein, wer wusste das schon, oder aber er würde gesegnete einhundertsechsundvierzig Jahre alt und krächzte den Spitznamen über einen Gehstock gebeugt mit einem zahnlosen Gackern.
Es gab sehr wenige Menschen in ihrem Leben, denen sie gern mal hinter die Stirn geschaut hätte. Den meisten wollte sie lieber einfach nur drauf schlagen, in der Hoffnung, dass es dabei half irgendwas gerade zu rücken, so wie man manchmal auf einen Fernseher hauen musste, damit der wieder das tat, wofür er mal gebaut worden war. Thomas stellte nun insofern ein Novum dar, als dass sie bei ihm gern beides getan hätte.
Und wenn sie ehrlich war, dann hätte sie auch einmal kräftig durchgeschüttelt gehört (keine weitere Implikation, nein, natürlich nicht) um wieder gerade zu laufen und so weiter und so fort.
„Weißt du, er ist jetzt nicht so groß, als dass man daran sterben könnte. Ich glaub in der Größenordnung hat man auch keinen Spaß mehr, wo soll der hin? Andere Frage, würde dann nicht eher der Mann dran sterben weil das ganze Blut im Körper dann an einer Stelle konzentriert wäre? Stell dir das mal vor.“ Taylor konnte das ganz gut, Boot wahrscheinlich nicht ohne die Hände vors Gesicht zu schlagen. „Also war eher ein gut proportionierter Pfahl, keine Angst. Und so schlimm sieht er ja nun wirklich nicht aus, ich bitte dich. Hast du dir mal Dolohow oder so angeguckt? Dem sieht man an, dass er kleine Kinder zum Frühstück nascht. Cinna nascht glaub lieber was anderes.“ Zwinky-zwonky.
Wie er sich zu ihr umdrehte, die Arme verschränkt, verdrehte sie leicht die Augen, lehnte sich gegen die Theke und ließ ihn einfach erstmal reden. Amüsiert sah sie dabei aus, weil es sie wirklich in hohem Maße erfreute, wie besorgt er um ihr Wohlergehen war. Nicht grundsätzlich nein, das konnte sie wertschätzen, wirklich, Boot war dabei nämlich zum Glück keine Glucke so wie ihre Mutter, aber jetzt gerade in diesem Moment kam er schon sehr nah dran.
Vielleicht sollte sie noch mal darüber nachdenken, sich einen leuchtenden Sarkasmus-Knopf an den Pullover zu klemmen und immer dann drauf zu drücken, wenn sie sicher gehen wollte, dass er wusste was sie meinte.
Sie musste gar nicht an sich herabsehen um zu wissen, dass er recht hatte. Natürlich war es sein Shirt? Oder besser gesagt… „Es war mal dein Shirt. Du hast es mal bei mir vergessen und damit ist es in meinen Besitz übergegangen. Wenn du es wiederhaben willst, musst du es mir halt ausziehen.“ Worte wieder schneller als Gedanken [...].
In ihrem Wahn hatte sie die halbe Bude auf den Kopf gestellt, immer noch hoffend, dass sie den Zettel hier irgendwo fand. Im Hintergrund schrie Janis Joplin Cry baby und Pixie war wirklich kurz davor. Sie musste sich beruhigen, tief ein und ausatmen.
Ohne sich selbst zu beweihräuchern wusste Diego selbst, dass er wohl eher ein Enigma als ein Puzzlespiel für Vorschulkinder war.
Das gefaltete Stück Pergament in seiner Jackentasche wog tonnenschwer. Er bemühte sich, es nicht anzufassen, fürchtete, seine Hände wären schwitzig oder dreckig (unwahrscheinlich, er kam direkt von seiner Schicht) oder stanken nach Desinfektionsmittel (wahrscheinlich, er kam direkt von seiner Schicht) und würden ihn direkt als Fingerer enttarnen. Moment. Was?
Umso angenehmer, dass Marjorie sich nach der anfänglichen Spitzmäusigkeit (read: bissig, aber nicht gefährlich) beruhigt zu haben schien und eine andere Seite durchblicken ließ.
Klar auch, dass sich die Rookwood davor drücken wollte nun vom Mann zu erzählen. Wirkte einfach nicht angemessen bei all diesem Elend und Scheiß von Laurentius Travers, dem glitzernden Einhorn in ihrer Realität, zu berichten. Gar nicht angemessen.
Auf seinen Dank konnte sie nur nicken, hätte sonst irgendwas dummes gesagt. Das ist mein Job. oder Liebst du mich noch? Hatte er das je? War es das gewesen? Liebe?
Mit Cerys verlobt und mit Ninu machte er… Ein Ort an den ihre mütterlichen Gedanken nicht gehen wollten, sodass das kurz angedachten Szenario verpuffte und stattdessen das Abbild schuf, wie Ninu und Asriel Schach spielten. Marmortisch in den Maßen 5x5 Meter zwischen ihnen, voll bekleidet.
Und für einen Moment, einen kurzen, gefährlichen Moment, vergaß Vitus Rookwood, wer er war und was er geworden war, und ließ sich einfach nur fallen in diese Illusion von Normalität, von Verbindung; eine ganz und gar menschliche Sache, die vielleicht Zuneigung sein könnte, wenn er sich erlauben würde, es so zu nennen.
[...]er konnte es nicht ausblenden. Wie auch?! Wie bei allen guten Geistern und den fiesen sollte er das bewerkstelligen? Er war doch nur irgendein verdammter Kerl.
Er war so ne hohle Fritte, wie konnte es nur irgendwer mit ihm aushalten, hm?
Machten die Todesser nun schon Hausbesuche? Im nächsten Moment hätte er am liebsten seinen Kopf gegen die Tür gehauen – natürlich würden die Todesser dann auch freundlich klopfen… klar.
„Jetzt hab ich die Salbe am Finger, Spencer, soll ich sie mir selbst ins Gesicht schmieren?“
„Ist das ein Auto?“, wollte jemand wissen und — nur Merlin wusste, woher das kam — „Nein, das ist ein Schnellkochtopf.“, keuchte Spencer, während er sich am Türrahmen festhielt und versuchte, nicht auf die Knie zu gehen.
„Mondtau und Donnersteinstaub.“ Mit etwas anderer Betonung hätte das auch ein seltsamer Fluch sein können, etwas, das man brüllte wenn man sich den kleinen Zeh scheißgemein an der Kante eines Schrankes einhaute.
„Selbst wenn, ich rechne pro angefangener Stunde ab.“ Was eine Parkuhr konnte, das konnte eine Cassia Fletcher schon lange und gleich doppelt so gut.
„[...] Und wir können es immer noch zu deinen Gunsten drehen, du hast mich gesucht und mich nicht gefunden, Oh Liri es tut mir leid! Yada yada…“ Mit ihren Händen gestikulierte sie die dramatische Szene aus, zuckte dann mit den Schultern. Würde schon klappen, dann wäre Liri sauer auf ihre Schwester (war verkraftbar) und sie würde lernen, dass man Elysia nicht einfach durchreichte wie einen viel zu schwachen Joint.
Als er einige Stunden darauf in die Küche trat tat Cinna so, als sei nichts. Ein feines Spiel, weil Cosimas Unzufriedenheit die Luft im Raum dominierte wie die penetranteste Duftkerze in einem pseudoesoterischen Laden.


Es ist: 17.04.2026, 17:16