Dieses Forum verwendet Cookies
Dieses Forum nutzt Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du nicht registriert bist. Cookies sind kleine Textdateien auf deinem Gerät; die von diesem Forum gesetzten Cookies können nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies in diesem Forum zeichnen außerdem auf, welche Themen du gelesen hast und wann du sie zuletzt gelesen hast. Bitte bestätige, ob du das Setzen dieser Cookies erlaubst oder ablehnst.

Hinweis: In einzelnen Profilabschnitten können eingebettete Inhalte von Drittanbietern (z. B. Spotify, Pinterest, YouTube) geladen werden. Mehr dazu erfährst du im Abschnitt Datenschutz.

Unabhängig von deiner Auswahl wird ein Cookie in deinem Browser gespeichert, damit dir diese Frage nicht erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Alle Inplayzitate
Filtern nach
nach Spieler:in
nach Charakter
Einen Moment noch blieb er stehen, wartete darauf, dass ihn ein Zug überfahren oder wahlweise ein Flugzeugtriebwerk auf seinen Kopf fallen würde, aber als weder das eine noch das andere geschah, setzte er sich mit einem leisen Seufzen wieder in Bewegung.
Dass der Unbekannte Hilfe benötigte war auf den ersten Blick deutlich, so verloren sahen ja nicht mal Reinblüter aus, deren Eltern schon in dritter Generation Geschwister waren.
Ging ja auch nicht darum, dass er attraktiv sein musste, wenn er hier stumpfen Sex haben wollte. Und selbst – oder vor allem – im betrunkenen Kopf war sich Antonin ziemlich sicher, dass er trotzdem noch der attraktivste Kunde war, der sich in dieser Nacht hierher verirrte. Und selbst wenn nicht, war es immer noch Entschädigung genug, wenn die Damen jeden Tag zuerst an dieser Fresse von Türsteher vorbeigehen mussten.
Sichtlich verstimmt musterte er die junge Frau, erwiderte aber nichts. Ausnahmsweise war ihm nicht nach Smalltalk zumute, aber sie hätte den Wink mit dem Zaunpfahl wohl nicht mal dann verstanden, wenn er ihr die gesamte Grundstücksbegrenzung ins Gesicht gepfeffert hätte.
Die Ehe war wie ein Haifischbecken. Zumindest, wenn man es mit Lucien und Genevieve Arrangement verglich. In den letzten Wochen hatte man ohne Käfige getaucht, das hatte zu einigen Amputationen geführt. Die Männlichkeit war ihm gerade so geblieben.
Er konnte sich nicht vorstellen, dass es eine schlechte Idee war. Vielleicht war es schwindende Vorsicht, mit allem, was um sie herum geschah, vielleicht aber auch eine gute alte Partie Midlife Crisis, die ihm sagte: Mach doch. Was soll schon passieren? Vielleicht hängt sie dich von deinen Knöcheln von der Zimmerdecke, ja, aber dann hast Du wenigstens etwas erlebt.
«Du hast Glück ein Teil der Valois-Gene besticht doch noch durch Schönheit und Intelligenz», seine Frau hatte diesen abbekommen, während Margo leer ausgegangen war. Obwohl sie in Punkto Aussehen mit den Jahren einfach sehr nachgelassen hatte und nun aussah wie ein ausgemergeltes Kriegsopfer aus einem Schwellenland.
«Reed», gab er dann bloss einsilbig zurück, immerhin würde so jemand wissen, was man auf seinen Grabstein schreiben konnte. Oder vielleicht einfach mit einem Stock in die Erde ritzen, aufwändigere Arbeiten würde sich mit Sicherheit niemand machen.
Möglich auch, dass man ihr nicht zugestand zeitgleich die schönste und begabteste Person im Etablissement zu sein. Schade, aber bei aller Missgunst, die ihr so oft entgegengebracht wurde, verstand Coco doch sehr genau, dass sich da nur der überaus gerechtfertigte Neid ihrer Kolleginnen äußerte.
Das war nämlich nicht Anderson. Den hätte er auf Augenhöhe erwartet. So musste er erstmal seinen Blickwinkel justieren, um das zu erkennen. Es hätte Felix dann ehrlich gewundert, wenn Nicht-Anderson einen mickrigen Schwanz hätte. Oder überhaupt einen. Stattdessen flammendes Haar wie ein Vogelnest, gerötete Augen und ein Gesichtsausdruck, der nicht auf Leidenschaft in Assablanca hindeutete. Scheiße. Die hatte geheult. Das waren keine affektierten Vögelgeräusche, die hatte richtig übel geflennt und er stand hier vor ihr, halbnackt, wie der größte Wichser (nicht im Anderson-Sinne), den man sich vorstellen konnte.
Das war es also was er als Letztes im Leben gesehen hätte, einen wütenden Alkoholiker mit Problemen der Impulskontrolle; kein angehäufter Reichtum, keine bezaubernde Frau, nein, ein blöder Sauhund mit dem er es sich verspielt hatte. Bezeichnend.
„Brudi, gehts dir gut?“ Blöde Frage, sah man doch, dass dem nicht so war. Lyra näherte sich noch etwas, ging in die Hocke und blickte irritiert in das Gesicht, das ihr doch gar nicht so unbekannt vorkam. Arbeit? Sah eigentlich nicht aus wie ein Ministeriumsfutzi. Wobei, der Laden machte aus Diamanten ja auch wieder Kohle.
Vorteil am Schlampenstempel: Wenn es einem nicht gefiel, dann sah man es nicht.
Nachteil: Sie war nicht gelenkig genug um sich vor dem Spiegel so zu verrenken, dass sie es überhaupt jemals sah.
„Ich bin nicht high.“ Höchsten high von der Liebe. „Du etwa?“ Effi hielt inne, schärfte den Blick um Felix Augen genauer zu betrachten. Eigentlich hatten sie ja beide immer einen kleinen Dauerpegel nur eben mit variierenden Substanzen, da ließ es sich einfacher durch den Alltag kommen.
Ehrfürchtig sah sich Effi um und nahm dann die Kapuze doch wieder ab, nachher dachte man noch sie war hier um den Laden auszurauben. Genau, nach Chlorreiniger duftender Gartenzwerg der sich die Taschen mit Tinte vollmachen wollte, oder was? „Hi ich bin Effi und will ne WC Ente“, stellte sie sich in den Raum hinein vor und hob breit grinsend die Hand zum Gruße.
«Hast du die verdammte Putze hier durchgejagt?» Misstrauen spiegelte sich in den sonst so ausdruckslosen Gesichtszügen, machte deutlich, wie sehr ihm die Situation missfiel. Sauberkeit und Hygiene waren für verweichlichte Anzugsträger, die im Sitzen pissten.
«Was soll das?» Er hatte eine der WC-Enten hervorgeholt und musterte das unförmige Ding. Roch, entgegen dem irreführenden Namen, nicht essbar.
Tief durchatmend blinzelte er langsam und war bemüht im Sog des Flusses nicht die Orientierung zu verlieren. Das war doch mal eine richtig tolle Idee gewesen. Er sah schon die Schlagzeilen des nächsten Tages vor sich: Minister in der Themse bei nächtlichem Schwimmgang verendet. Dämlicher hätte ein politischer Abgang nicht sein können.
So wie sie Effi einschätze, gab es in ihrer Heimat auch nur geringfügige Unterschiede zwischen diesem Putzmittel, das so penetrant nach Zitronen duftete, und den klaren Flüßigkeiten, die auf der Bar landeten.
Dennoch schwieg er, schenkte Florine und ihrem Experiment die nötige Aufmerksamkeit. Er wollte ja kein Spielverderber sein. Und immerhin: Für einen kurzen Moment schien es, als würde der Trank Wirkung zeigen, für einen kurzen Moment flackerte der vertraute Ausdruck von Schmerz in den Zügen des Mannes auf. Dann aber, nur wenige Augenblicke später, sackte er in sich zusammen. Enttäuschend.. „Tja, da hätte es ein Avada Kedavra genauso getan“, erwiderte der Rosier ernüchtert. Unterwältigend, much?
Irgendwie war der kleinen Putzfrau gar nicht mehr ganz klar wie sie vorher so lange die Griffel hatte bei sich behalten können, denn sobald Ivar und sie sich in einem Raum befanden waren beider Leute Lenden rastlos und von Feuer ergriffen. Wie keines mit medizinischem Hintergrund. Hoffentlich.
Nimue hatte gerade erneut ihre Lippen um den Strohhalm geschlossen, als Vitus ihr quasi anbot sie später nach Hause zu bringen. Das… überraschte nun nicht nur Victor, sondern auch sie selbst. Sie verschluckte sich fast an ihrem Getränk, fing sich aber gerade noch rechtzeitig. „Bist du sicher, dass du weißt, wie das geht?“, fragte sie mit einer Herausforderung in der Stimme, von der sie nicht wusste, woher sie diese genommen hatte.
Ein ungesundes Mitleid hatte sich eingestellt – wie wenn man einen kümmerlichen Yorkshireterrier auf dem Arm einer fetten Dame sah. Mit einer Schleife im Haar, Augen, die in verschiedene Richtungen blickten, und einer kleinen, rosa Zunge, die seitlich aus dem Mund hing. Der Typ vor ihm erweckte den gleichen Eindruck – das Licht war an, aber niemand Zuhause.
Gleichzeitig, wäre nur ein Fünkchen mehr Empathie und ein halber Liter Weißwein in seinem Blut, hätte er vielleicht zum Ausdruck gebracht, dass ihn das bekannte Gesicht (read: Lorna) erleichterte – noch so eine Eglantina und er würde versuchen, sich selbst mit einem der brokatbestickten Sofakissen zu ersticken. Er studierte die Auswahl, als Lorna zur Retourkutsche ausholte. Ließ sich davon zu einem undefinierbaren Schnauben hinreißen – Amüsement? Affront? Asthma? Der Staub antiquierter Denkstrukturen in seiner Nase? Realer Staub würde es wohl kaum sein, dafür hatte man sicherlich hinreichend die Hauselfen geschunden und sie auf ihren Knien über das französische Fischgrätparkett und den Marmorboden robben lassen, bis man mit einem dieser weißen Handschuhe jede Oberfläche staubfrei auffinden würde.
Effi war die Einzige in seinem Herzen, aber seine Lenden waren die eines freien Hengsts. Er drückte auf die kleine WC-Ente, aber sie machte nichts mehr ausser blubbernde Geräusche. Von sowas hatte er eine Ahnung: Sie war leer tot.
Ihre Augen blitzten auf als Mirren endlich ihren Zauberstab wieder in der Hand hatte, sie breitete die Arme sogar ein wenig aus, als würde sie ihr Gegenüber zu einem Angriff einladen, doch stattdessen zog Mirren es vor einfach zu verschwinden. Dru verengte die Augen missgünstig, zog einen Schmollmund hinter ihrer Maske. Ihr Spielzeug war einfach davongelaufen! The audacity.
Es war ja so, dass ihre Kundschaft die optische Erfahrung genauso schätzte. Man kaufte das Gesamtpaket. Niemand würde eine zähflüssige Pampe als aufregend bezeichnen – nun, wenn man nicht zur Hälfte ein Troll war. Und gerade dahingehend war sie sich neuerlich ü-ber-haupt nicht mehr sicher, ob das eine Seltenheit war. Es kam ihr schon so vor, als wäre das Trollgen gerade bei den Männern in ihrem unmittelbaren Wirkungskreis sowie bei Bekanntschaften diverser Natur jüngst besonders ausgeprägt. Mit ein paar, wenigen Ausnahmen. Aber auch die stießen gutturale Laute der Begeisterung aus, wenn es um das Schwingen ihrer Keule ging.
„Bist Du aus reinem Interesse hier oder suchst Du etwas Bestimmtes? Ich habe eine neue Lieferung von Charmed Intimates bekommen, sehr schöne Wäsche, ein bisschen ausgefallen, aber das Leben ist zu kurz für uninspirierte Schlüpfer.“
Natürlich hatte sein Vater eine der exklusivsten Immobilien für den Abend ausgesucht, groß genug um gerade so alle ihre Egos unterbringen zu können. „Willkommen in Immobilie… Nr. 37, glaube ich.“
Der maßgeschneiderte Anzug saß selbstverständlich wie angegossen, der dunkle Grünton komplementierte seinen Augen – als ob es eine Farbe gab, die das nicht tat.
Wer behauptete, dass Geld nicht glücklich machte, hatte es wohl noch nie für Alkohol ausgegeben.
„Und glauben Sie mir, Mundungus belohnt sich damit nie wirklich. Das Geld reicht ja gerade so aus damit er sich seine billigen Seidenhemden kaufen kann in die wir dann Markenschilder nähen.“ Wenn ihr Bruder irgendwo in der Nähe in irgendeinem Strauch hocken würde und sie belauschte würde er spätestens jetzt heraus springen und Cassia an Haaren und Ohren von dem anderen Ordensmitglied wegziehen.
Genervt drehte er sich um und wäre fast erblindet. Stand da ein Neonschild vor ihm? Vielleicht handelte es sich auch um eine spezielle Pflanzengattung, die er noch nicht kannte. Die blonde Frau war komplett in grün gekleidet und zeigte nicht gerade wenig Haut unter ihrem ordentlich knappen Oberteil. Etwas perplex sah Aspen sie an, unschlüssig was er von ihr halten sollte.
Groß, dunkle Haare, dunkles Outfit, das überhaupt nicht zur Jahreszeit passte, fixierter Blick und wenn sie sich nicht täuschte, dann hatte diese Person Segelohren. Sie blinzelte, um das innerliche Bild zu vertreiben, wie sie mit diesen Ohren an der südfranzösischen Küste in den Sonnenuntergang schipperte.
Das vernehmliche Knacken brachte ihn kurz aus dem Konzept, aber da sie weiterhin mehr oder weniger aufrecht sitzen blieb und nicht in sich zusammenkrachte, beschloss er, das bedenkliche Geräusch zu ignorieren. Wer wusste schon, was das gewesen war, vielleicht hatte soeben das dritte Hüftgelenk das Ende seiner Lebensdauer eingeläutet.
Remus sah mit leichtem Bedauern zu der Hexe hinüber. Er hätte ihr gerne etwas anderes gesagt, doch leider konnte er das nicht. Wieviele Zauberer in dieser Zeit nach ihren Liebsten suchten und kein Lebenszeichen von ihnen erfuhren - aber noch tragischer, wenn es jemanden betraf, der Sternzeichen Kakerlake war und eigentlich immer einen Weg fand Übel zu entgehen und sein Leben aufrecht zu erhalten.
Aber wahrscheinlich wollte sie einfach nur höflich sein und Interesse an ihm und seiner Kultur zeigen. Oder sie hielt ihn für bescheuert, die Optionen hielten sich in etwa die Waage.
Noch während er auf das ungleiche Gespann zuhielt, sinnierte Jes darüber, welchem Job er nachgehen könnte, bei dem er nicht aus heiterhellem Himmel zu solch anstrengenden Ausseneinsätzen gerufen werden konnte. Und dabei auch möglichst wenig mit Menschen zu tun hatte. Oder allgemein möglichst wenig zu tun hatte, war seine pure Existenz nicht eigentlich ausreichend, um ihn zu entlöhnen?
Einige Menschen bestanden zu 60 Prozent aus Wasser, in ihr gärten die Weintrauben. Die kleinen verschrumpelten waren ihre monatlich reifenden Eizellen, die gleich wieder abstarben, wie vertrocknete kleine Beeren, da fand kein Samen seinen Platz.
Neugierig musterte er sie einen Moment. Sie wirkte nicht glücklich. Ein Haus in der Provence füllte das Zufriedenheitsbarometer demnach nur unzureichend, es schien, als müsse sie den Rest mit Wein überbrücken.
Abwartend sah er sie an, da war er wieder, dieser blanke und leicht desinteressierte Gesichtsausdruck, als ob es in diesem Leben nur noch eine Sache gäbe, die sie gebrauchte: Zwei Quadratmeter Erdreich.
„Der Italiener, Massimo“, so hatte er nicht geheissen aber alle Italos hiessen Massimo, Alessandro, Francesco oder die ganz Schlauen Leonardo – das war Spaghettiküstengesetz.
«Bist du scheisse behindert?!», er löste sich wieder und atmete aus, während er sich wieder hochhievte, irgendwie darauf vorbereitet, dass Soren gleich wie ein wütender Stier aufhüpfte und dem nächstbesten die Fresse polierte aus Ausgleich zum Schmerz oder auch einfach dem Frust. «Du kannst dir die Wichser greifen, wenn du nicht mehr läufst wie ein Behindertes Arschloch», schob er nach, Vernunft nichts was man den Iversen zutraute, aber manchmal kam sie in einigen Situationen zum Vorschein.
«Du bist dir anderes gewöhnt nicht. Ein Danke und Bitte, ein bisschen Arschkriecherei. Die Scheisskerle um dich rum, sind die gleichen Bastarde, wie wir… sie verstecken es nur und lassen es erst raus, wenn sie dir einen Ring an den Finger gesteckt haben», danach war es zu spät, dann durfte sie bis in alle Ewigkeit richtig ehrenlos einen halbstarken Aristokratier ficken.
Er wurde nicht so recht schlau aus ihr, sehr wohl verstand er, dass sie ihm freundlich zugetan war, auch, dass da charmierendes Geplänkel dabei war, aber … Eine Bratpfanne hätte ihm gutgetan. So mittig, frontal gegen die Stirn.
Ninu ließ sich frustriert zurücksinken und blickte an sich herunter, griff provokativ an ihre Brüste. „Sag ehrlich, sitze ich hier auf dem Trockenen, weil ich zu wenig Oberweite habe oder gibt’s da noch einen anderen Trick?“ Ungefiltert, angetrunken.
Ja da hatte man es doch, es gab schon ein paar Familien in denen der Stammbaum ein Kreis war und da waren langsam alle immer dümmer geworden. Jaha. Sie sollte eine Präsentation machen und den Todessern vorstellen. Wo fand sie jetzt das dümmste Reinblut in ganz England? Bestimmt im Ministerium. War der Minister eigentlich Reinblut? Hö. Wäre ja ganz schon heuchlerisch wenn nicht. Na wenn sie da mal nicht etwas ganz großem auf der Spur war.
War sie nicht.
«Sie verschwenden Ihre Zeit. Und meine.» Nicht, dass er besonders viel zu tun hatte, aber sogar tagelang in die Dunkelheit zu starren und sich zu fragen, ob es in Azkaban eine Küche gab oder wie die Nahrung sonst dorthin gelangte, war besser, als sich mit der Ketteridge auseinandersetzen zu müssen.
Mit einem Blick in ein Schaufenster vergewisserte er sich, dass sein Spiegelbild wie immer makellos war, auch wenn er für den heutigen Abend nicht nur auf die Formalität einer Krawatte, sondern eines ganzen Anzugs verzichtet hatte – er wirkte noch immer so, als wäre er direkt einer Modezeitschrift entsprungen. Einer jener Sorte, die von finanziell weniger privilegierten Menschen voller Neid durchgeblättert wurden, um Inspirationen zu sammeln, bevor man sich für billige lookalike-Alternativen entschied, deren Stoff schon nach zehn Minuten auf der Haut kratzte und Fusseln anzog, als bestünde eine magnetische Anziehungskraft.
Als er sich umwandte, hinterließen ihre fehlenden Finger eine merkwürdig kalte Stelle an seinem Arm. Er schüttelte sich leicht gegen das Gefühl einer aufkeimenden Gänsehaut. Oder der vorbeiziehenden Vertrautheit. Widerlich.


Es ist: 17.04.2026, 21:38