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Antworten zu Thema: The Canary that sings on the Skull
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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von - 31.12.2025, 20:26
If you lick it it’s yours *schleck*
Ich nehm sie <3
Geschrieben von Thomas Mulciber - 29.12.2025, 21:54
Golden Boy, Hollow Girl

The canary in the coal mine (and the mine is your family)

Es ist eine gebräuchliche Metapher, nicht wahr? Der Kanarienvogel in der Kohlemiene. Man brachte die Tiere in Käfigen dort runter, damit sie die Bergleute warnten, wenn die Anreicherung giftiger Gase in der Luft zu hoch wurde. Der Kanarienvogel hörte auf zu singen – man schickte sich an, aus der Miene zu kommen. Was mit dem Vogel geschah, fragen sich manche. Wenn man Zeit genug hatte, ja, dann nahm man den natürlich wieder mit aus. Aber am Ende kümmerte man sich eher um sich selbst, da blieb nicht so viel Zeit für einen blöden Vogel.
Tja und weil das hier eine Metapher ist, soll es einen Vergleich eröffnen. In der Familie Mulciber ist die jüngste Tochter dieser Kanarienvogel. Sie spürt Spannungen, lange bevor sie offen ausgetragen werden. Sie erkennt Stimmungswechsel, Launen, unausgesprochene Drohungen und die sozialen Mechanismen, die von außen auf das Innere wirken. Das ist keine Intuition im romantischen Sinn, sondern jahrelanges Training. Wer in einem Haushalt aufwächst, in dem man mit dauerhafter Aufmerksamkeit, ja, mit Wachsamkeit allein nur überlebt, diese Person lernt, kleinste Abweichungen zu lesen. Tonfall. Blickdauer. Pausen. Sie weiß, wann sie sprechen muss, um etwas zu verhindern, und wann jedes weitere Wort schlimmere Folgen hätte.

Es gibt Familien, die sind ein Zuhause. Und dann gibt es Familien, die sind ein System. Mit Regeln, die niemand ausspricht, aber alle befolgen, weil man sonst lernt, wie schnell ein Malheur zu einem höchstbedauerlichen Unfall im Haushalt wird. Die Mulcibers sind so ein System. Alt, reinblütig, geschniegelt nach außen und innen so durchzogen von Intrigen und innerfamiliären Tragödien, dass man sich fragt, ob man die Tapete nicht längst als Beweisstück in achtundsiebzig Mordfällen einstufen müsste.


Thomas A. Mulciber
Thomas A. Mulciber
Das A steht für Arschloch
  • Alter30 Jahre
  • BerufWerwolffangkommando
  • GruppierungThe what now?
  • FaceclaimGeorge Mackay
  • Wie begrenzend fühlt sich die menschliche Existenz an? Sehr, wenn man einmal darüber nachdenkt. Restriktionen, Regeln, Regularien. Am Ende alles ausgedacht. Und wenn das Bewusstsein einsetzt, dass dem so ist, bekommt man eine Kostprobe wahrer Freiheit. Dieser Freiheit hat sich Thomas Mulciber verschrieben. Nichts ist von Wert, wenn man es nur zulässt, alles aufzugeben. Mit seinen dreißig Jahren kam er hierhin; eine gewundene Straße entlang. Wo sie hinführt? Ans Ende. Sein Habitus gibt ein wenig von dem preis, was in seinem Inneren vorgeht. Doch das ist kaum mehr ein Kräuseln an der Oberfläche, zum Grund kommt kein Licht mehr, defectio lunae, ihr Süßen. Wenn den Anderen der Ruhm gebührt, dann muss ihm die Schande gehören. Er nimmt sie sich – sein Lächeln breit und stolz dabei. Er interessiert sich nicht für den Wertekanon. Nicht für die Gesellschaft und was sie von ihm hält. Ein belangloser Job im Ministeriumsapparat, kaum mehr als ein müdes Schulterzucken dafür übrig. Das Blatt, das ihm ausgeteilt wurde, wirft er zurück auf den Tisch mit entspannter Leidenschaftslosigkeit. Er ist aus der endlosen Partie, dem Mittelpunkt des sozialen Maskenballs, ausgestiegen – man sollte aber nicht annehmen, dass er deswegen nicht dennoch Lust hätte, seinen Spieltrieb auszuleben.

Hollow Boy, Golden Girl

Some birds just don’t fly, even if they’re not kept.
Eleanor ‘Nelly’ Mulciber
  • Alter: 25
  • Beruf: optional
  • Gruppierung: keine
  • Faceclaim: Alice Pagani
  • Status: reserviert

Eleanor ist der Kanarienvogel, weil ihr Zustand Auskunft gibt. Solange sie funktioniert, kann man behaupten, alles sei in Ordnung. Wenn sie verstummt, wenn sie krank wird, wenn sie sich entzieht oder versagt, ist das kein individuelles Problem. Es ist ein soziologisches Symptom. Eines, von dem die Nachbarn besser nichts erfahren. Wir wollen ja nicht, dass getuschelt wird. Eleanor stellt man bei Empfängen neben die gefährlichen Männer, damit sie harmloser wirken. Sie lächelt zu den richtigen Zeitpunkten, stellt die richtigen Fragen, weiß, wann sie einen Witz machen, einen Drink nachschenken oder die Klappe halten muss. Und sie hat das nicht gelernt, weil sie so gern gefallen will, sondern weil sie überleben wollte. Weil sie auch wollte, dass ihr Bruder überlebt. Dabei ist sie eigentlich ihres Vater einziges gelungenes Kind: Klug, kontrolliert, wahrlich vortrefflich und so makellos in der Auslage. Als Kinder waren die Geschwister oft wie Rettungsboote füreinander, nur dass Nelly dabei oft diejenige war, die wie eine Wilde ruderte, während Thomas schon längst beschlossen hatte, das Meer notfalls anzuzünden, wenn es ihn weiter so dermaßen langweilt.
Sie ist nicht das schwarze Schaf, sie ist auch nicht der Sohn. Sie ist nicht das Enfant Terrible. Sie ist, für sich selbst, etwas viel Unangenehmeres: Der Kleber, der sie alle zusammenhält. Vielleicht ist das eine perfide Form von Grausamkeit? Ein hübsches, kluges, zur Perfektion erzogenes Mädchen, das man in Gesellschaften platziert wie ein kostbares Porzellanstück, damit das Gespräch ja nicht auf Blut, Brüche und blaue Flecken hinausläuft. Und natürlich ist sie Walters Augenstern. Was wiederum aber auch nicht bloß Vaterliebe ist. Walters Liebe kann nur besitzen. Walters Liebe macht aus Menschen Möbelstücke: dekorativ, nützlich, zur Not auch austauschbar.

Eleanor ‘Nelly’ Mulciber Portrait

Golden Boy, Hollow Girl

Szenario

Im Winter 1997 befindet sich die Gesellschaft in einer Notlage, die sich anfühlt wie ein Schraubstock: Ausgangssperren, Kontrollen, NEMS als hübsch verpackte Erlaubnis zur Willkür, Gringotts zu und die Gesellschaft so nervös, dass man nicht mal mehr niesen möchte. Walter Mulciber wird in so einem Klima nicht kleiner, sondern größer. Männer wie er empfinden sowas als bereichernd. Die Frage ist, ob Nelly noch gehen kann. Oder ob sie längst so sehr zur tragenden Säule gemacht wurde, dass beim Herausreißen das ganze Haus über allen zusammenbricht. Die zentralen Fragen beschreiben eine Krise: Wann wird aus Aushalten ein Handeln? Und was kostet es?
Ach ja, und... die Sache mit dem Kanarienvogel, die findet Thomas ziemlich beschissen. Er hat keine Lust, seine Schwester tot in ihrem Käfig vorzufinden. Er wird das verhindern.

Eckpfeiler der Ausgangslage

  • Sie lebt (noch) stark im Einflussbereich ihres Vaters Walter.
  • Sie hat ein echtes, warmes Verhältnis zu Thomas, trotz allem. Oder wegen allem? Let's see...
  • Sie ist politisch kein Frontrunner, eher ein Produkt ihres Milieus. Aber sie ist nicht dumm. Sie versteht ganz genau, was um sie herum passiert.
  • Sie ist Walters Hebel gegen Thomas in einem alten, endlosen Konflikt. Und Thomas ist ihr schlechtester und bester Ausweg zugleich.
Mögliche Richtungen im Plot
Heiratspolitik / arrangierte Verlobung: Walter möchte sicherstellen, dass er keinesfalls ins Hintertreffen gerät, wenn seine Leute avancieren. Warum also nicht die eigene Tochter in eine gute Partie verheiraten?
NEMS, Überwachung, gesellschaftlicher Druck: Als soziales Chamäleon kann Nell Dinge hören, sehen, weitertragen und vielleicht mehr als ein dankbares Ohr finden. Ist Nelly ein unfreiwilliges Fenster ins Ministerium, in reinblütige Kreise, in Todesser-nahe Salons? Oder wird sie selbst zur Überwacherin, weil Walter sie dazu zwingt? Oder ... liebäugelt sie mit dem Widerstand?
Grenze Loyalität: Thomas ist nicht „gut“. Walter ist nicht „nur böse“.
Die Frage nach dem eigenen Willen: Was bleibt von dir übrig, wenn Du dein Leben lang gelernt hast, dich zu einem klitzekleinen, handlichen Paket zu falten? Und wie gefährlich wirst Du, wenn Du, naja, einfach damit aufhörst?


Kleingedrucktes

Hello and hi and welcome! ♥ Ich bin Belle (Discord: bielski) und ich bin heute den Tourguide durch diese emotionale Bruchbude. Dieses Gesuch sucht Thomas’ kleine Schwester Eleanor als eigenständigen Charakter mit viel Raum für Drama, Politik, Familienhorror und all die Dinge dazwischen.
Eckdaten wie FC/Vorname/Details des Alltags sind verhandelbar, solange der Kern bleibt: Walters Kontrolle, Nelly als unfreiwilliges Scharnier sowie die Geschwister als verschworene Verbündete (auf ihre ganz kaputte Art). Schreiblänge ist mir zweitrangig, wichtiger ist, dass Du Lust hast, mit mir (und anderen) in Plotstränge einzsuteigen. Ein dickeres Fell für sensible Themen wäre hier auch angemessen, da will ich kein Blatt vor den Mund nehmen oder falsche Erwartungen schüren. Die Familiengeschichte der Geschwister ist düster, brutal und nichts für schwache Nerven. Bezuckerte Wohlfühlidylle geht echt anders.
An Anschluss wird es dir nicht mangeln, gerade die Altersklasse ist ausgezeichnet bedient. Solltest Du Fragen haben, melde dich gerne direkt bei mir. Ansonsten sei herzlichst eingeladen, uns am Forenserver kennenzulernen! 018-flower-bouquet



Es ist: 17.04.2026, 18:35