| Themenübersicht (Neueste zuerst) |
| Geschrieben von Laurentius Travers - 29.12.2025, 18:57 |
![]() We are Birds of Prey
Raubvögel sind keine Rudeltiere und Familie ist ein Konzept, das sich widerlich hartnäckig hält. Namen, Erwartungen und Loyalitäten überdauern politische Systeme erstaunlich zuverlässig. Man kann sich davon distanzieren, man kann sie ignorieren, man kann sie für intellektuell unterlegen erklären, tja. Ja, aber verschwinden werden sie trotzdem nicht. In diesem Fall tragen sie alle denselben Nachnamen. Bedauerlich, aber konsequent. ![]() Laurentius Livius Travers Hit Wizard ![]() A Polar wind blows and birds of prey hover above Eligius Travers Möchten wir ein Klischee? Wir kriegen ein Klischee! Eligius Travers ist das, was man landläufig als Mörder, Extremist und Terrorgestalt bezeichnet – ein Todesser der ersten Stunde, der in Askaban einsaß, bis der Massenausbruch 1996 ihn wieder in die Freiheit entließ. Schon vor seiner Inhaftierung war er kein Kandidat für den Vater-des-Jahres-Preis gewesen, doch was aus Askaban zurückkehrte, war der fleischgewordene Wahnsinn. Schon immer bildungsfern, engstirnig, gewalttätig – Eligius ist all das, was Laurent verachtet. Die Jahre in der Zelle haben den letzten Funken Verstand und Menschlichkeit ausgebrannt, falls davon jemals etwas vorhanden gewesen war. Er sitzt nun wieder in seinem alten Ohrensessel vorm Kamin, drecküberzogen und ungepflegt, nicht selten nach Blut oder Ruß oder einfach Verdorbenheit stinkend, Grinsen viel zu selbstgefällig für so schlechten Stil oder um Freude auszudrücken. Gegenüber seinem Sohn ist er aufgrund einer Allianz mit einer gewissen Großmutter ziemlich hilflos und das geht ihm ordentlich auf die Eier. Immer wieder Laurent mit seinem kritischen Blick, seiner Klugheit, seiner verdammten Überheblichkeit. Eligius würde ihn am liebsten einsacken und mit dem Dunklen Mal brandmarken, ihn gefügig machen wie Lucy, doch Laurent entzieht sich ihm seit jeher. Eligius wer? Der Vater? Den kennen wir hier nicht. Als der Krieg begann, ließ Eligius seine Familie links liegen, die Anliegen des Dunklen Lords waren alles, was ihn beseelte. Jetzt ist er zurück und gefährlicher denn je, führt seine Tochter wie eine Marionette und verbreitet Terror, wo immer er auftaucht. ![]() Rohesia Travers Rohesia Travers ist blendend schön – dunkelblondes Haar, helle Augen, natürliche Anmut und geübte Arroganz. Laurent erbte sein gutes Aussehen eindeutig von ihr. Früher hatte sie viele Verehrer gehabt, doch ihre Greengrass-Eltern erwählten Eligius für sie, und brav und wohlerzogen willigte sie in die Eheschließung ein, obgleich sie ihn sich freilich niemals selbst ausgesucht hätte. Sie teilte seine Blutideologie, war überzeugt von der Notwendigkeit der Erhaltung reinen Blutes und stolz auf ihren genau das verkündenden Namen. Doch das Dunkle Mal trug sie nie, nie erhob sie ihren Zauberstab gegen jemanden – aus Gewohnheit war sie schwach gewesen, bildungsbenachteiligt, leidet sie unter ihrer eigenen Beschränktheit. Nach Eligius' Inhaftierung hielt endlich Wohlstand Einzug, ermöglicht durch Laurents ehrgeizige Arbeit, seine Zielstrebigkeit, all das, was sie selbst einst hätte sein können. Sie spürt die Verurteilung ihres Sohnes, auch wenn er sie nie ausspricht. Eligius' Rückkehr versetzte sie in einen Schockzustand – unfähig oder unwillig, ihm Einhalt zu gebieten, wenn er der gemeinsamen Tochter das giftige Gedankengut unterbreitet und Lucy es aufsaugt wie ein Schwamm. Rohesia zog sich in die Küche zurück, trank erkalteten Earl Grey, als sei der Tee ein Wunderelixir, ihre wassertrüben Augen suchten hilflos Laurents Blick. Sie ist eine Frau, die nie gelernt hat, für sich selbst zu sorgen, gefangen zwischen der Liebe zu ihrem wahnsinnigen Ehemann und der Sorge um ihre Kinder. Ihre Passivität ist kein Zeichen von Harmlosigkeit, sondern ein klassischer Fall von Mitschuld durch Untätigkeit – gesellschaftlich akzeptiert, moralisch unerquicklich. ![]() Leucothea 'Lucy' Travers
Leucothea hat sich entschieden. Schnell, deutlich und ohne erkennbare Zweifel. Was als Suche nach Anerkennung begann, mündete in fanatischer Loyalität gegenüber einem Vater, der bestimmt eigentlich gar keine Liebe ausdrücken kann. Lucy ist eine Schönheit mit dunklem Haar und dem schieren Ausdruck von Willen in ihrem Blick. Geboren unmittelbar vor den Unruhen, bekam sie nie die besten Karten für eine normale Jugend ausgeteilt. Die frühe Inhaftierung ihres Vaters schien ein Ausweg aus dem Morast der Ideologie, doch ihr älterer Bruder übernahm schnell die Rolle des Familienvorstands – hatte plötzlich wichtige Ansichten, die sie aus Prinzip doof fand, aber Lucy fügte sich zähneknirschend. Laurent war häufig unterwegs, im Ausland, mit seinem besten Freund beschäftigt, bot also keinen Halt für die junge Frau und ließ sie zurück mit einem brennenden Wunsch nach Aufmerksamkeit. Nicht jener Fürsorge einer Mutter, nein – die Anerkennung eines Vaters war es, die sie sich so sehnlichst wünschte. (DADDY ISSUES GALORE!) Nach ihrem Abschluss schloss sie sich dem Werwolffangkommando an, brannte für alle Gerüchte um den erneuten Aufstieg des Dunklen Lords. Die Inhaftierung ihres Vaters war ein Albtraum gewesen, seine Rückkehr ein Erwachen. Lucy fühlte sich, als schüttele man sie wach, als wäre sie endlich in der Lage, die Augen zu öffnen und klar zu sehen. Auf Eligius' Geheiß schloss sie sich den Todessern an, trägt nun das Mal auf ihrem Arm, kehrte ihrem feigen, einfältigen Bruder den Rücken und würde nun endlich die Früchte ihrer Bemühungen ernten. Sie brandschatzt an der Seite ihres Vaters durch Großbritannien, manisch begeistert von der Gewalt, wahnsinnig wie er. Würde Laurent ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Leben lichtblitzen, bekäme sie die Gelegenheit. ![]() ![]() Szenario
Die Familie Travers ist vollständig implodiert, zersplittert in unversöhnliche Fraktionen. Eligius und Lucy ziehen als Vater-Tochter-Gespann mordend durchs Land, hinterlassen Leichen und das Dunkle Mal am Himmel über den Städten. Sie sind zu einer Einheit verschmolzen – seine Ideologie, ihre manische Energie, zusammen eine tödliche Kombination. Rohesia konnte Laurent gerade noch rechtzeitig nach Bergen in Sicherheit bringen, zu Sjur und dessen Familie, wo sie nun apathisch vor sich hin vegetiert, unfähig zu begreifen, was aus ihrer Familie geworden ist. (Bis Eligius sie zurückholt, das ist nur eine Frage der Zeit.) Kleingedrucktes
Hello and hi and welcome! ♥ Mein Name ist Belle (Discord: bielski) und Du darfst mich gerne duzen, wenn Du willst. (Heh, am funny like that.) Dieses Gesuch hier dreht sich um die Familie meines Charakters Laurentius. Im Grunde sind die Eckdaten oben verhandelbar, aber sie müssen natürlich sinnig in den Plot eingebaut werden, den ich mit Laurie damit aufmachen möchte. Ich wünsche mir Personen, die Lust haben auf Plotting, auf Action und natürlich auf Drahahahahaaama. |
Es ist: 17.04.2026, 18:21






